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DESATIV
Webdesign

Gestaltung, die in drei Sprachen funktionieren muss

Ein Layout, das auf Deutsch aufgeht, bricht auf Französisch. Wer Mehrsprachigkeit erst nach dem Entwurf mitdenkt, baut zweimal.

Die meisten Website-Projekte scheitern nicht an der Gestaltung, sondern an der Reihenfolge. Erst wird ein Entwurf gestaltet, dann werden Texte eingefüllt, danach fällt auf, dass die Struktur zur Suchnachfrage nicht passt. Bei mehrsprachigen Auftritten kommt ein handfestes Problem hinzu: Französische Texte sind erfahrungsgemäss fünfzehn bis zwanzig Prozent länger als deutsche. Ein Layout, das auf enge deutsche Überschriften optimiert ist, bricht in der französischen Fassung – und wird dann nachträglich geflickt statt von Anfang an dafür gebaut.

Struktur vor Optik

Die Seitenarchitektur folgt der Suchnachfrage, nicht dem Organigramm.

Textlängen einplanen

Französisch braucht mehr Platz als Deutsch. Layouts müssen das aushalten.

Ladezeit als Vorgabe

Bildsprache, Schriften und Animationen gegen ihr Ladezeitgewicht abwägen – vor dem Entwurf.

Ein klarer nächster Schritt

Jede Seite führt zu genau einer naheliegenden Handlung.

Redaktionsfähig in jeder Sprache

Vorlagen, die Ihr Team in allen Fassungen befüllen kann.

+15–20 %
typische Textlänge Französisch gegenüber Deutsch
Struktur
zuerst, Gestaltung danach
mobil
als Ausgangspunkt des Entwurfs
Vorlagen
statt Einzelanfertigung jeder Seite

Warum die Reihenfolge zählt

Wenn die Gestaltung am Anfang steht, entstehen Seiten, die zu einer Bildidee passen, aber nicht zu einer Suchanfrage. Man erkennt sie an typischen Symptomen: eine Startseite, die alles gleichzeitig sagen will, Leistungsseiten ohne eigene Ausrichtung, ein Formular, das erst nach viermal Scrollen auftaucht.

Beginnt man mit der Frage, welche Absichten es gibt und welche Seite jede davon bedient, entsteht eine Architektur, in der jede Seite eine Aufgabe hat. Die Gestaltung hat es danach leichter: Sie muss nicht mehr Ordnung erzeugen, sondern sie sichtbar machen.

Mehrsprachigkeit gestalterisch mitdenken

Die Unterschiede sind konkret und lassen sich vorab berücksichtigen.

  • Überschriften und Schaltflächen mit Reserve für längere Fassungen gestalten
  • Sprachumschaltung sichtbar platzieren, ohne die Hauptnavigation zu überladen
  • Keine Textinhalte in Grafiken – sie sind je Sprache neu zu produzieren
  • Zahlen- und Datumsformate je Sprachraum berücksichtigen
  • Vorlagen so bauen, dass unvollständige Übersetzungen sichtbar werden statt still zu brechen
  • Ansprechpersonen mit Sprachangabe darstellen

Zusammenarbeit mit Ihrer Gestaltungsagentur

Viele Unternehmen haben ein Corporate Design, an dem nicht gerüttelt werden soll. Das ist kein Hindernis – wir arbeiten regelmässig zuliefernd.

In dieser Konstellation liefern wir Architektur, Wireframes, Textstruktur und technische Anforderungen; Ihre Agentur gestaltet innerhalb dieses Rahmens; wir prüfen vor dem Livegang. Diese Aufteilung vermeidet den häufigsten Konflikt: dass Gestaltung und Auffindbarkeit erst kurz vor dem Start gegeneinander antreten.

Von Genf bis Romanshorn.Von Genf bis Romanshorn.Von Genf bis Romanshorn.Von Genf bis Romanshorn.Von Genf bis Romanshorn.Von Genf bis Romanshorn.
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Häufige Fragen

Ja, bevorzugt aber nur, wenn eine Überarbeitung nicht ausreicht. Ein Neubau gefährdet vorhandene Sichtbarkeit, bei mehrsprachigen Auftritten besonders.

Am häufigsten WordPress und Webflow, im Handel Shopify, bei grösseren Anforderungen individuelle Umsetzungen.

Für einen KMU-Auftritt zwölf bis zwanzig Wochen. Der zeitkritische Teil sind fast immer die Übersetzungen und deren fachliche Freigabe.

Das ist das Ziel. Wir übergeben ein Vorlagensystem und eine Einführung, die auch den mehrsprachigen Publikationsablauf abdeckt.

Lass uns über dein Projekt sprechen

Kostenloses Erstgespräch & individuelles Audit – unverbindlich und ohne versteckte Kosten.