Messbar heisst: Sie wissen, was ein Kunde gekostet hat
Nicht was ein Klick gekostet hat, nicht was eine Conversion gekostet hat – sondern was ein Kunde gekostet hat, der auch bezahlt.
Performance Marketing ist keine Kanalbezeichnung, sondern eine Arbeitsweise: Massnahmen so aufsetzen, dass ihr Beitrag zum Geschäftsergebnis messbar ist, und Budget dorthin verschieben, wo dieser Beitrag am höchsten ist. Für Schweizer Unternehmen kommt eine rechtliche Ebene hinzu: Das revidierte Datenschutzgesetz und, bei EU-Bezug, die DSGVO bestimmen, wie gemessen werden darf. Eine Messung, die diese Rahmen ignoriert, ist kein Vorteil, sondern ein Risiko – und eine Messung, die ihre eigenen Lücken nicht kennt, ist gefährlicher als gar keine.
Messung bis zum Auftrag
Klicks und Formulare sind Zwischenschritte. Interessant ist, welche Quelle Aufträge liefert.
Kanalvergleich auf einer Grundlage
Gleiche Definitionen, gleiche Zeiträume, gleiche Zuordnungslogik.
Steuerung nach Deckungsbeitrag
Ein hoher Klickpreis ist unproblematisch, wenn der Auftragswert stimmt.
revDSG und DSGVO
Einwilligungsverwaltung, serverseitige Messung, dokumentierte Entscheidungen.
Bekannte Lücken
Eine Zahl mit bekannter Unschärfe ist brauchbar. Eine mit unbekannter ist gefährlich.
Warum die meisten Zahlen nicht stimmen
Zwischen dem, was ein Werbekonto meldet, und dem, was im Buchhaltungssystem ankommt, klafft in fast jedem Unternehmen eine Lücke. Die Ursachen sind bekannt: Einwilligungsbanner, die einen Teil der Messung unterbinden, Browser, die Skripte blockieren, unterschiedliche Zuordnungsfenster in verschiedenen Plattformen und die Neigung jedes Werbesystems, sich selbst den Abschluss zuzuschreiben.
Die Konsequenz ist nicht Resignation, sondern Sorgfalt. Wir bauen die Messung so auf, dass sie erstens rechtlich sauber ist, zweitens serverseitig arbeitet, wo clientseitig Daten verloren gehen, und drittens ihre eigenen Lücken dokumentiert.
Der Schweizer Datenschutzrahmen
Für Schweizer Unternehmen gilt das revidierte Datenschutzgesetz, für Angebote mit Bezug zum EU-Raum zusätzlich die DSGVO. Beide beeinflussen unmittelbar, wie gemessen werden darf – von der Einwilligung über die Auftragsverarbeitung bis zur Frage, wo Daten verarbeitet werden.
Wir richten die Messung so ein, dass sie in diesem Rahmen funktioniert, und dokumentieren die Entscheidungen nachvollziehbar. Wo eine rechtliche Beurteilung nötig ist, sagen wir das offen und verweisen an Ihre Rechtsberatung – wir bauen die technische Seite, nicht die juristische Einschätzung.
Was wir messen und wie
Der Aufbau folgt der Frage, welche Entscheidung Sie mit einer Zahl treffen wollen. Alles, was keine Entscheidung stützt, lassen wir weg.
- ✓Zielhandlungen mit unterschiedlichem Wert definieren – eine Offertanfrage ist nicht so viel wert wie ein Anruf
- ✓Serverseitige Messung, wo sinnvoll, mit korrekter Einwilligungsverwaltung
- ✓Rückkopplung aus dem CRM: Welche Anfragen wurden zu Aufträgen
- ✓Zuordnung über mehrere Kontakte statt Last-Click als Standard
- ✓Aufteilung nach Region und Sprachfassung
- ✓Regelmässiger Abgleich zwischen Plattformzahlen und internen Zahlen
Häufige Fragen
Nein. Ads ist ein Kanal, Performance Marketing eine Arbeitsweise. Auch organische Suche, E-Mail und Empfehlungen lassen sich mit demselben Anspruch steuern.
Ja, mit Einschränkungen. Dann arbeiten wir mit der Anfrage als Zielgrösse und ergänzen manuelle Rückmeldungen aus dem Vertrieb.
Laufend im Kleinen, quartalsweise im Grossen. Tägliche Umschichtungen erzeugen mehr Rauschen als Wirkung.
Dann sagen wir es und empfehlen, ihn einzustellen – auch wenn wir ihn selbst betreuen.
Lass uns über dein Projekt sprechen
Kostenloses Erstgespräch & individuelles Audit – unverbindlich und ohne versteckte Kosten.