Vier Kanäle, drei Sprachen, keine gemeinsame Zahl
Die meisten Unternehmen betreiben längst mehrere Kanäle. Selten weiss jemand, welcher davon in welcher Region tatsächlich Anfragen bringt.
Online Marketing scheitert selten an einzelnen Kanälen und fast immer an ihrer Abstimmung. Bei Schweizer Unternehmen kommt eine zweite Ebene hinzu: Selbst wenn die Kanäle sauber gemessen werden, liegen die Zahlen als nationaler Gesamtwert vor – und verdecken, dass ein Kanal in der Deutschschweiz trägt und in der Romandie nichts liefert. Wir setzen an genau dieser Lücke an: eine gemeinsame Messgrundlage, aufgeteilt nach Region und Sprache, und daraus eine Priorisierung nach Beitrag zum Geschäft.
Eine Messgrundlage für alle Kanäle
Dieselbe Definition einer Anfrage, dieselbe Zuordnung, dieselben Zeiträume.
Aufteilung nach Region und Sprache
Ein nationaler Gesamtwert verdeckt, wo ein Kanal tatsächlich wirkt.
Organisch als Basis
Suchmaschinen liefern die kaufbereitesten Kontakte, alles andere baut darauf auf.
Inhalte mehrfach nutzen
Eine gute Recherche trägt Website, Newsletter und Social – wenn sie so geplant wird.
Weglassen gehört dazu
Wir sagen auch, welchen Kanal Sie einstellen sollten.
Der übliche Zustand
In den meisten Unternehmen, die zu uns kommen, existieren die Kanäle nebeneinander, aber nicht miteinander. Die SEO-Seite berichtet Sichtbarkeitswerte, das Ads-Konto meldet Conversions mit anderer Definition, Social meldet Reichweite, der Newsletter Öffnungsraten. Keine dieser Zahlen lässt sich mit einer anderen vergleichen.
Bei mehrsprachigen Auftritten verschärft sich das: Selbst innerhalb eines Kanals wird selten nach Sprache getrennt ausgewertet. Budgetentscheidungen fallen dann nach Gesamtvolumen – und übersehen, dass eine Sprachfassung überproportional beiträgt oder gar nichts liefert.
Welche Kanäle in der Schweiz meist tragen
Das hängt vom Angebot ab, aber es gibt Muster. Für erklärungsbedürftige Dienstleistungen mit regionalem Bezug trägt fast immer die Kombination aus organischer Suche und Local SEO, ergänzt um Anzeigen für die Aufbauzeit.
Für B2B-Angebote mit langen Entscheidungswegen sind Fachinhalte und E-Mail meist wirksamer als jede Anzeigenschaltung. Für Produkte mit visueller Komponente verschiebt sich das Gewicht Richtung Social und Shopping.
Was in kaum einem Fall trägt, ist die gleichmässige Bespielung aller Kanäle mit kleinem Budget – erst recht nicht, wenn das Budget zusätzlich auf mehrere Sprachen verteilt wird. Konzentration schlägt Streuung.
Wie wir arbeiten
Wir übernehmen entweder die Steuerung aller Kanäle oder die Rolle, die im Unternehmen fehlt: eine Instanz mit Gesamtsicht, die bestehenden Dienstleistern klare Prioritäten gibt.
- ✓Messgrundlage vereinheitlichen und dokumentieren, inklusive Aufteilung nach Sprache
- ✓Bestandsaufnahme: Was läuft, was kostet es, was bringt es – je Region
- ✓Priorisierung nach Beitrag zum Geschäftsziel statt nach Kanalmode
- ✓Quartalsplan mit klaren Zuständigkeiten, intern und extern
- ✓Inhalte so planen, dass sie mehrere Kanäle und mehrere Sprachen bedienen
- ✓Quartalsbericht mit vier Kennzahlen und einer Empfehlung
Häufige Fragen
Ja. Viele Mandate starten mit SEO und wachsen. Wichtig ist, dass die Messgrundlage stimmt – sonst lässt sich kein Kanalbeitrag beurteilen.
Regelmässig. Wir übernehmen dann Koordination und Auswertung und geben klare Prioritäten weiter.
Nicht zwingend. Für viele Schweizer B2B-Dienstleister bringt ein gepflegtes Unternehmensprofil mehr als drei unregelmässig bespielte Kanäle.
Bei Anzeigen in Wochen, bei organischer Suche über Monate. Der schnellste Effekt ist meist ein anderer: Nach der Vereinheitlichung der Messung wird sichtbar, wo Budget bisher wirkungslos floss.
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