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DESATIV
SEO auf Erfolgsbasis

Erfolgsbasiert klingt fair – und ist es selten

Das Modell wird viel beworben und selten erklärt. Hier steht, warum es in der reinen Form nicht funktioniert und welche Variante wir für vertretbar halten.

Der Wunsch dahinter ist verständlich: bezahlen, wenn etwas passiert. In der Praxis scheitert reine Erfolgsvergütung an drei Punkten – daran, dass Rankings von Faktoren abhängen, die keine Agentur kontrolliert; daran, dass die Umsetzung oft beim Kunden liegt und damit auch das Tempo; und daran, dass die Definition von Erfolg fast immer strittig wird. Bei mehrsprachigen und mehrregionalen Mandaten kommt ein vierter hinzu: Welche Region, welche Sprache zählt? Wir erklären hier die Modelle und welche Variante wir tatsächlich anbieten.

Reine Rankingvergütung

Klingt objektiv, ist über die Wahl der Begriffe manipulierbar – und misst nicht Ihren Umsatz.

Vergütung pro Anfrage

Funktioniert, wenn eine Anfrage sauber definiert und messbar ist.

Grundhonorar plus Erfolgsanteil

Die einzige Variante, die wir anbieten: gedeckte Kosten plus Beteiligung am nachgewiesenen Zuwachs.

Basiswert zwingend

Ohne gemessenen Ausgangswert über mindestens drei Monate gibt es keinen Nachweis.

Je Region definiert

Bei mehrregionalen Mandaten muss festgelegt sein, welche Regionen einbezogen sind.

3
Modelle im Umlauf, eines davon tragfähig
3 Mte.
Basismessung vor Vertragsbeginn
Anfrage
als messbare Grösse, nicht Ranking
schriftlich
Definition von Erfolg vorab

Warum reine Rankingvergütung scheitert

Der erste Grund ist die Auswahl der Begriffe. Wenn die Agentur bestimmt, wofür sie vergütet wird, wählt sie rational Begriffe mit wenig Wettbewerb und wenig Nachfrage. Zehn erste Plätze für Begriffe, nach denen niemand sucht, sind vertraglich ein Erfolg und geschäftlich wertlos. Im Schweizer Markt ist das besonders leicht, weil viele Nischenbegriffe ohnehin kaum Wettbewerb haben.

Der zweite Grund ist die Kontrolle. Suchmaschinenoptimierung ist Teamarbeit: Technische Anpassungen müssen umgesetzt, Texte freigegeben, Zugänge bereitgestellt werden. Verzögert sich das intern, trägt die Agentur das Risiko für etwas, das sie nicht steuert.

Der dritte Grund ist die Messung selbst. Rankings unterscheiden sich je nach Standort, Gerät und Sprache. Bei einem Schweizer Mandat mit mehreren Regionen ist die Frage, welche Messung gilt, praktisch unbeantwortbar – und wird erst dann geklärt, wenn das Geld auf dem Tisch liegt.

Was wir anbieten

Ein Grundhonorar, das die Arbeitskosten deckt, kombiniert mit einer Beteiligung am nachgewiesenen Zuwachs bei einer vorher schriftlich definierten Grösse – in der Regel qualifizierte Anfragen aus organischer Suche.

  • Vor Beginn wird ein Ausgangswert über mindestens drei Monate gemessen und schriftlich festgehalten
  • Es wird definiert, was als Anfrage zählt und was nicht – Spam, Bewerbungen, Lieferantenanfragen zählen nicht
  • Bei mehrregionalen Mandaten wird festgelegt, welche Regionen und Sprachen einbezogen sind
  • Wir erhalten Zugriff auf die technische Umsetzung oder eine verbindliche Zusage zu Reaktionszeiten
  • Die Beteiligung ist gedeckelt, damit sie bei starkem Wachstum nicht unverhältnismässig wird
  • Beide Seiten sehen dieselben Daten

Wann wir davon abraten

Bei sehr kleinen Anfragevolumen ist das Modell ungeeignet. Wenn Sie heute vier Anfragen im Monat erhalten, ist der Unterschied zwischen vier und sieben statistisch kaum von Schwankung zu unterscheiden – und im Schweizer Markt mit seinen kleineren Grundgesamtheiten ist das häufiger der Fall als anderswo.

Ebenso raten wir ab, wenn die Website technisch nicht angefasst werden darf oder Freigaben erfahrungsgemäss Wochen dauern. Erfolgsvergütung unter diesen Bedingungen führt zu Streit statt zu Ergebnissen.

Von Genf bis Romanshorn.Von Genf bis Romanshorn.Von Genf bis Romanshorn.Von Genf bis Romanshorn.Von Genf bis Romanshorn.Von Genf bis Romanshorn.
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Häufige Fragen

Nein. Wir müssten dann Risiken einpreisen, die wir nicht steuern – das Ergebnis wäre für Sie teurer, nicht günstiger.

Das, was Sie vor Vertragsbeginn schriftlich definieren. Meist der Zuwachs an qualifizierten Anfragen gegenüber einem gemessenen Ausgangswert.

Nein, und niemand kann das. Google entscheidet über seine Ergebnisse.

Je Sprachfassung getrennt gemessen und im Vertrag benannt. Ein Gesamtwert über alle Sprachen wäre nicht nachvollziehbar.

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