Tor zum Oberland – mit zwei sehr unterschiedlichen Nachfragen
Thun bedient ein regionales Gewerbe und gleichzeitig den Zugang zu einer der bekanntesten Tourismusregionen der Schweiz.
Thun ist die zweitgrösste Stadt des Kantons Bern und das wirtschaftliche Zentrum des Berner Oberlands. Für die Suche ergeben sich zwei Nachfragen: eine ganzjährige, deutschsprachige Gewerbe- und Dienstleistungsnachfrage aus Thun und dem Aaretal, und eine saisonale, teils mehrsprachige Tourismusnachfrage rund um Thunersee und Oberland. Anders als in Luzern ist die touristische Nachfrage hier stärker auf die Sommermonate und auf den Zugang zu den Bergregionen konzentriert – was die Taktung von Inhalten und Budget beeinflusst.
Zwei Nachfragen, eine saisonal
Gewerbe ganzjährig, Tourismus stark sommerlastig.
Oberland als Einzugsgebiet
Spiez, Interlaken, Steffisburg und das Aaretal richten sich nach Thun.
Saisonale Taktung
Inhalte und Budget vor der Saison ausrichten, nicht während.
Mehrsprachig nur wo nötig
Für das lokale Gewerbe irrelevant, für Tourismus relevant.
Saisonalität richtig planen
Touristische Suchnachfrage im Oberland ist stark saisonal – sie steigt Wochen vor der Reisezeit an und bricht danach ein. Wer Inhalte während der Saison veröffentlicht, kommt zu spät: Rankings brauchen Zeit, und die Nachfrage ist bereits abgeflaut, wenn die Seite vorne steht.
Die praktische Regel lautet: Saisonale Inhalte drei bis vier Monate vor der Nachfragespitze veröffentlichen oder aktualisieren. Bestehende Seiten überarbeiten statt neue anzulegen – eine etablierte Seite mit aktualisiertem Inhalt rankt schneller als eine neue.
- ✓Saisonale Inhalte drei bis vier Monate vor der Spitze aktualisieren
- ✓Bestehende Seiten überarbeiten statt jährlich neue anzulegen
- ✓Jahreszahlen aus URLs heraushalten, damit Seiten wiederverwendbar bleiben
- ✓Öffnungszeiten und Verfügbarkeiten saisonal im Profil pflegen
- ✓Budget vor der Saison verschieben, nicht während
Das ganzjährige Geschäft nicht übersehen
Die touristische Sichtbarkeit ist auffälliger, das regionale Gewerbe trägt in vielen Betrieben aber den grösseren Teil des Deckungsbeitrags – und zwar ganzjährig.
Wir werten deshalb vor jeder Priorisierung aus, woher die Aufträge tatsächlich kommen. In der Mehrzahl der Thuner Mandate führt das zu einer Verschiebung des Gewichts weg vom Tourismus hin zum regionalen Geschäft.
Häufige Fragen
Drei bis vier Monate vor der Nachfragespitze. Während der Saison ist es zu spät.
Für touristische Nachfrage häufig ja, für gewerbliche selten. Wir prüfen den Anteil in Ihren Anfragen.
Nach Fahrzeit: Steffisburg, Spiez und das Aaretal typischerweise, Interlaken je nach Angebot.
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